Kategorie: Physik

Tag der kleinen Forscher am 13.07.2017

Insgesamt fünfmal haben die Vorschulkinder des städtischen Kindergartens uns am JSBG besucht, um mit den Schülern des P-Seminars „Haus der kleinen Forscher“ zu den Themen Wasser, Feuer, Luft, Magnetismus und Farben experimentieren und zu forschen. Zum Abschluss des gemeinsamen Forscherjahres gestalteten die Schüler nun den Tag der kleinen Forscher für die Kinder unter dem Thema „Wasser und Technik“.

In einer von den Schülern selbstgeschriebenen Geschichte erleben Freunde bei einem Ferienausflug, dass ihr Boot mitten auf dem See ein Loch bekommt. Wie können sie sich retten? Das sollten die Kinder nun an den verschiedenen Stationen erforschen. Bei Teresa und Corinna bastelten sie sich einen Tauchfisch, der das Leck geschlagene Boot bis zur ebenfalls selbstkonstruierten Boje schieben kann. Bei Leon und Lizanne wurde aus Strohhalmen eine Wasserleitung gebaut, mit der man das Wasser aus dem Boot pumpen könnte. Hannah und Rieke halfen den Kindern ein Wasserrad als Antrieb zu bauen. An der Station von Lea und Anne-Marie wurden verschiedene Materialien untersucht, aus denen man ein Rettungsboot konstruieren könnte. Ein Belastungstest mit Murmeln wurde auch gleich durchgeführt. Fabian und Lukas zeigten den Kindern, wie man einfache PET-Flaschen in super Wasserspritzen verwandeln kann. Da durfte am Ende natürlich eine Wasserschlacht nicht fehlen. Bei einem Wassereis ließen Schüler und Vorschulkinder dann schönen, abwechslungsreichen Vormittag ausklingen.

Nicht nur die Kinder hatten Spaß bei den vielen Experimenten, auch unser stellvertretender Schulleiter Herr Höhn, der Bürgermeister von Windsbach Herr Seitz, die Koordinatorinnen vom Haus der kleinen Forscher Frau Seiß und Frau Ultsch, die Trainerin vom Haus der kleinen Forscher Frau Hintermeier und sogar der Landrat Herr Dr. Ludwig waren gekommen, um die Arbeit der Schüler zu würdigen und zu erleben mit welcher Freude, Schüler und Kinder zusammen experimentieren.

Workshop „Kraft und Technik“ mit Frau Hintermeier

Am 09. Februar leitete Frau Hintermeier, Trainerin beim Haus der kleinen Forscher, bei uns am JSBG einen Workshop zum Thema Kraft und Technik. Schüler und Schülerinnen der P-Seminare von Frau Großmann und Frau Ring erfuhren durch einen kurzen Vortrag und vor allem durch viele Experimente zum selber durchführen, wie sich das abstrakte Thema Kraft so aufbereiten lässt, dass es für Kindergarten- und Grundschulkinder erlebbar und begreifbar wird.

Da mussten verschiedenste Gegenstände so zusammen gefügt werden, dass sie auf einer Schnur balancieren können. Eimer mit Wasser wurden durch die Luft geschleudert ohne dass ein Tropfen daneben ging. Katapulte und Schaufelradschiffe durften gebaut werden. Boote aus Knetgummi wurden geformt und mit Murmeln beladen. Diese Erfahrungen können die Schüler bei ihren Projekten mit den Kindergarten- und Grundschulkindern bestimmt einfließen lassen.

X. Großmann

Tag der kleinen Forscher 2015

Das P-Seminar „Haus der kleinen Forscher“ baut mit den Kindern der städtische Kita Windsbach Brücken und Häuser.

Bereits im Frühjahr kamen die Vorschulkinder der städtischen Kindertagesstätte Windsbach in das Johann-Sebastian-Bach Gymnasium, um gemeinsam mit den Schülern des P-Seminars zu forschen. Zum bundesweiten „Tag der kleinen Forscher“ am 23. Juni besuchten Tobias Baume, Felix Benedikt, Josef Brücklmayr, Daniel Dill, Tobias Hartmann, Daniel Kern, Moritz Meißner, Cornelia Raum und Lars Henrik Schikorr nun die Kinder in der Kita, um mit ihnen passend zum vorgegebenen Motto „Wie wollen wir in Zukunft leben?“ zu experimentieren. Nach einer selbstgeschriebenen Geschichte von Cornelia und einem Spiel teilten sich die Kinder in zwei Gruppen. Die eine kümmerte sich die Bauweise von Brücken. Wie lässt sich zum Beispiel eine Brücke aus einer blauen Turnmatte so bauen, dass die Kinder tatsächlich drüber gehen können? Lässt sich nur aus DINA3-Papier eine Spanne von einem guten Meter überbrücken? Wie könnte eine Brücke aus Papier, Strohhalmen, Klebeband und Schnur aussehen? Die andere Gruppe wollte Häuser bauen und zwar nur aus Zeitungspapier, aber groß und stabil genug, um hinein krabbeln zu können. Auch beim Konstruieren mit Spaghetti und Marshmellows war Fingerspitzengefühl und Sinn für Statik gefragt. Natürlich durfte auch der ein oder andere Marshmellow in den Mund „aussortiert“ werden. Nach knapp zwei Stunden durften sich alle an dem kleinen Buffet stärken, das die Kita vorbereitet hatte. Zum Abschluss stellten dann die Gruppen ihre Bauwerke vor und die Kinder sangen für Schüler ihr Windsbachlied, das seit diesem Jahr sogar eine Strophe über die kleinen Forscher in Windsbach beinhaltet.

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